Film Kinderrechte im Heim

Ein Film von Kindern und Jugendlichen, die in Wohngruppen leben

Immer wieder Ärger um das Taschengeld – oder um das Handy. Das kommt den Kindern und Jugendlichen aus dem Filmprojekt sofort in den Kopf, wenn sie über Kinderrechte im Heimalltag reden. Und die Regeln in der großen Gruppe. Wie oft muss der Kühlschrank geputzt werden? Und welche Strafen sind gerecht? In einem Ferienworkshop beim Deutschen Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V. haben Joshua, Erika, Payaam und die anderen über Kinderrechte nachgedacht und erzählt, welche Rolle sie in ihrem Leben spielen – und wo sie aus ihrer Sicht verletzt werden. Die insgesamt sieben Mädchen und Jungen zwischen 12 und 17 Jahren geben in der Dokumentation ganz persönliche Einblicke in ihr Leben im Kinderheim.

Grundlage des Films ist die UN-Kinderrechtskonvention. Danach haben alle Kinder und Jugendliche das Recht, sich eine Meinung zu bilden und sie in allen Angelegenheiten, die sie betreffen, frei äußern zu können – das gilt auch für die Arbeit am Film. Die Mädchen und Jungen haben selbst entschieden, welche Themen und Probleme zur Sprache kommen sollten. Die Dokumentation wurde von ihnen und den beteiligten Einrichtungen abgenommen.

Dieser Film wurde vom Medienprojekt Wuppertal in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V., im Rahmen des Projekts geRECHT in NRW, produziert und von der Deutschen Kinderschutzbund-Stiftung gefördert.