Organisations- und Teamberatung
in der stationären Erziehungshilfe

Teams in Einrichtungen und Diensten, die sich auf der konzeptionellen, methodischen und fachlichen Ebene mit den Kinderrechten, den formalen und alltagspädagogischen Beteili-gungsmöglichkeiten und der Einführung von internen Beschwerdesystemen befassen, können durch das Team von ‚geRECHT in NRW’ eine fachliche Begleitung und Beratung erhalten.

Zielgruppen sind (teil-)stationäre Jugendhilfeeinrichtungen (gem. §§ 19, 32, 33, 34 35 SGB VIII), die in konzeptioneller, methodischer und fachlicher Hinsicht Kinderrechte sowie Partizipations- und Beschwerdemöglichkeiten institutionell verankern möchten. Einrichtungen und Teams, die sich dafür entscheiden, einen solchen Gesamtprozess in ihrer Institution zu initiieren, können von ‚geRECHT in NRW’ auch über einen längeren Zeitraum fachlich begleitet werden. Die Begleitung erfolgt im Rahmen klar formulierter Frage- bzw. Themenstellungen. Eine dezidierte Auftragsklärung gehört zu jeder Organisations- und Teamberatung.
Eine Organisations- und Teamberatung gliedert sich grob in zwei Phasen. Phase 1: die Analyse der institutionellen und konzeptionellen Bedingungen; Phase 2: Erarbeitung einer Kultur der Beteiligung und von praktischen Umsetzungsmöglichkeiten im Alltagsleben der Wohngruppe.

Analyse der institutionellen und konzeptionellen Bedingungen
In diesem Arbeitsprozess werden die institutionellen und konzeptionellen Rahmenbedingungen sowie bereits bestehende Beteiligungs- und Beschwerdestrukturen der Einrichtung oder der jeweiligen Wohngruppe analysiert und gemeinsam mit den teilnehmenden Akteuren erörtert. ‚geRECHT in NRW’ moderiert und strukturiert diesen Prozess in gemeinsamer Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Akteuren. Das Ziel ist, die Möglichkeiten und Grenzen bestehender Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen auszuloten und im reflexiven Zugriff ggf. weiterzuentwickeln, um die institutionellen und konzeptionellen Potenziale effektiv auszuschöpfen.

Kultur der Beteiligung und praktische Umsetzungsmöglichkeiten im Alltagsleben der Wohngruppe
In einem zweiten Schritt werden Aspekte der Kultur einer Beteiligung innerhalb der institutionellen Rahmenbedingungen besprochen und geklärt, Fragen nach dem eigenen professio-nellen Selbstverständnis und den Handlungsoptionen für Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten im Alltagsleben der Wohngruppen rücken in den Blick. Im Zentrum dieser Arbeits-prozesse stehen insbesondere methodische und praktische Fragestellungen nach den Umsetzungsmöglichkeiten sowie damit in Zusammenhang stehende Hürden und Probleme. Auch hier werden die Prozesse von ‚geRECHT in NRW’ moderiert und strukturiert. Der Schwerpunkt liegt auf den institutionellen und personellen Entwicklungspotenziale für eine Beteiligungs- und Beschwerdekultur im Alltagsleben der Einrichtung.

Inhalte und Zeitraum der Organisations- und Teamberatung können Sie mit uns in einem persönlichen oder telefonischen Gespräch erörtern.